Wireless Nepal - Reisebericht von Peter von Gunten

Montag, 22. Dezember 2014

Peter startet seine Präsentation “Nepal; ein kurzer Reisebericht“.

Er musste kürzen (120 Folien). Es gibt auch einen Film.

Warum diese Reise?

  • Opportunity to „serve above self“
  • eHealth, eLearning, eCommerce

Unterstützer sind:

  • Rotary
  • Vontobel Stiftung
  • STRAPAL
  • C.H.E.S.T.
  • DISHARC
  • Swisscontact

Rotary war nicht überzeugend aktiv bis jetzt.

Vontobel Stiftung sehr aktiv.

Verein wurde gegründet, aufgrund Vontobel Stiftung (Steuerbefreiung).

Warum die Reise:

  • CHF 40k von Vontobel Stiftung
  • Ziel ist Erreichen eines Globel Grants um weitere Beiträge (RCs, DD, Foundation, usw) zu bekommen (Total USD 80k CH, USD 31k D)
  • Zweck: Entfernte Dörfer in Nepal mit Internet versorgen (Proof of Concept). Broad coverage (Terain, Hill, Mountain)
  • Wer ist involviert: Ärzte, Techniker, Ärzte vor Ort
  • Illiteracy rate in India: 50%
  • CHEST und DISHARC haben die Reise gut geführt und bei der Abwicklung von „administritativem“ geholfen.
  • Kathmandu: Hotel für 70 $ / Nacht in Katmandu mit Lift. Frequent power outages. Lift mit Generator in den nächsten Stock gefahren. Katmandu braucht ca. 10 MW, zur Verfügung stehen nur 5 MW.
  • Sightseeing – nebst Meetings zum Thema. Bilder der Reise in der PowerPoint Präsentation. Die Verkabelung der Stadt lässt erahnen, welche Herausforderungen das Projekt antreffen mag.
  • Meetings zu Fragestellungen: Wie können wir was erreichen. Vorträge von Rotary Clubs über die Ziele des Projekts.
  • Dorf Bawangama: Internetverb. Über eine Antenne. Direkte Verbindung zu DISHARC vorhanden. Prof. Jha kommt von diesem Dorf und gibt gesundheitliche Ratschläge. 93 Patienten innert 5 Stunden. Normalerweise steht er online zur Verfügung.
  • Technische Facts: Batterien zum Spannungsausgleich für den Betrieb der PCs werden benötigt.
  • Ein Thema war das Herausfinden wie Schulunterricht aussieht: 100 % Frontalunterricht.
  • Technische Facts: Realisation von Internetverbindung: Line of sight benötigt für die störungsfreie Verbindung.
  • Next stop: Trishuli. Besichtigung der Krankenzimmer in der Schule.
  • PvG versuchte mit den (wenigen) Frauen zu reden, was nicht gutiert wurde, und wollte herausfinden, was die Frauen wirklich brauchen. Ein Thema war Gynäkologie – auch per Internetlink und Video, wenn Frau am anderen Ende der Leitung verfügbar. Ein anderes Thema war: Eine Nähmaschine (mit Fussbedienung) wäre ein Bedürfnis. Nähmaschinen (3) wurden sodann organisiert und abgeliefert.
  • Technische Facts: Ziel hier: eine Verbindung von Trishuli nach Gerkuthar. Bereits bestehender Link, jedoch mit Sender/Empfänger am Baum welcher von Blitz getroffen wurde. Die neue Lösung wäre mit Sender/Empfänger des Wireless-Nepal Projekts realisiert (inkl.technische Umgeräte) für 10‘000 Fr. realisierbar.
  • Next stop: Kushma
  • Strassen vor Ort nicht immer in gutem Zustand. Verkehrunfall angetroffen. Allgemein gefährliche Verhältnisse auf der Strasse
  • Bibliothek in der Schule ist abgeschlossen und wird wahrscheinlich nicht oft gebraucht.
  • Bei Begrüssung der Gäste mussten die Kinder bis zu 2 h die Reden mit anhören.
  • Technische Facts: Wenn keine Antennenmast benötigt, kann Sende/Empfangseinheit für 3000.- realisiert werden. Teils gibt es sogar Antenneneinrichtungen mit Blitzschutz.
  • Next Stop: Pokhara: Great Compassion School (Privatschule). Unterstützt von verschiedenen Leuten aus der Schweiz.
  • Fazit: Grosser Unterschied zw. Privat- und öffentl. Schulen. Die Krankenzimmer sollen auch in den öffentlichen Schulen eingerichtet werden und mit entsprechendem Equipment für die Ferndiagnose.
  • In Pokhara gibt’s 5 Rotary Clubs, die alle zu einem Treffen eingeladen wurden. Alle fanden die Idee des Projekts „interessant“.
  • Fragen des Publikums:
  • Nicht nur Dermatologie, auch andere medizinische Bereiche, vor allem Gynäkologie.
  • Das Konzept und die Erfahrung der Sende/Einheiten kann später an anderen Orten eingesetzt werden.
  • Ein entscheidender Punkt ist, dass es lokal vor Ort jeweils ein Gremium gibt, so dass die Infrastruktur gewartet wird. Langfristig/Nachhaltig müssen die Kosten des Unterhalts gedeckt sein. Dies ist Erfolgsfaktor für den wirtschaftlichen Erfolg bzw. Bestand des Projekts einer Versorgung mit Internet.
  • Mobilnetze grundsätzlich schon vorhanden und genutzt, aber nicht für medizinische Zwecke geeignet (Fotoauflösung, usw.).
  • Ein Hindernis des Projekts ist das „Kastensystem“, welches Fortschritt verhindert. Es sollen Dörfer ausgewählt werden die es am nötigsten haben, nicht solche, die am ehesten Beziehungen zu gewisser Kaste haben.
  • Vernetzung für medizinische Dienstleistung soll weltweit eingesetzt werden können. Aber wichtig ist auch die „Rundumhilfe“ (z.B. Ausbildungskonzepte)

Nächste Reise nach Nepal 2015/2016: Wer kommt mit?

Maik Lustenberger