Wer bin ich? Mit Pedro Hochmann

Montag, 8. Dezember 2014

“Wer bin ich” von Pedro Hochmann

Pedro ist eigentlich als „Peter“ auf die Welt gekommen, wurde dann aber bei einem Portugiesisch-Kurs „Pedro“ genannt und diesen Namen dann privat und geschäftlich beibehalten.

Pedro kam schon früh mit dem rotarischen Gedanken von „Serve above Self“ in Kontakt – indem er seinen Schwestern bei der Hausarbeit geholfen hat.

Pedros Grossvater ist viel in Europa herumgekommen, ursprünglich aus Löcse, Ungarn, zog es ihn nach Holland, dann den Rhein entlang gen Süden bis nach Locarno.

Sein Vater war im Kleingewerbe tätig und hatte ein Radiogeschäft. Das Aufkommen und die Verdrängung des Einzelhandels durch Discounter konnte Pedro so aus erster Hand erleben.

Pedros Interessen lagen schon früh im Bereich Mathematik, Sprachen und Zeichnen, und so hat er sich dann auch für ein kaufmännisches Studium entschieden. Davor war Pedro allerdings noch als Kassier mit Spezialaufgaben bei der Creditanstalt tätig im Rahmen eines Praktikums.

Um Geld zu verdienen war Pedro auch in der Welt unterwegs, als Reiseleiter mit Schweizer Touristen. Hier hat es ihn auch nach Südamerika gebracht, wo er sich mit der Geschichte der Maja und Inka beschäftigt hatte.

Im Berufsleben kam Pedro schon früh mit der Informatik in Kontakt, wo er sich mit der Programmierung in Cobol, damals noch mit Lochkarten, beschäftigt hatte.

Nächste berufliche Schritte führten ihn zu einer Baufirma, die Eigentumswohnungen vermarkten wollte, indem sie Mieter zu Käufern machen wollte. Hier entwickelte Pedro ein Verkaufsmodell mit konstanten Annuitäten.

Bei der Creditanstalt hat ihn auch der Chiasso Skandal erreicht – er war Teil einer task force, die Ländereien in Italien zu bewerten hatte.

Anschliessend wechselte Pedro ins Controlling einer Zementfirma und war dort zunächst in Europa, dann auch in USA, Brasilien, Equador, Indonesien, Australien und Afrika unterwegs.

Das Controlling führte dann auch zur nächsten Tätigkeit: der Bewertung von Unternehmen im Rahmen von M&A. Hier hat er etwa 300 Unternehmen bewertet, von denen dann ca. 30 auch gekauft wurden.

Der Wunsch kein Angestellter mehr sein zu müssen hat Pedro dann zur Tätigkeit als Interim-Manager gebracht. Nach einer Rückkehr in ein industrielles Angestelltenverhältnis für 5 Jahre als Leiter Konzern Controlling hat Pedro dann aber endgültig entschieden, sich als Unternehmer und Interim-Manager selbständig zu machen.

Insgesamt kann Pedro auf zahlreiche berufliche Erfolge zurückblicken: angefangen vom Geldverdienen als Reiseleiter, über M&A, bis in zu Steuerbefreiungen bei der ESTV.

Neben Familie und den fünf wichtigsten Frauen spielen auch sein Interesse an Sprachen, Zahlen und Kopfrechnen, und Gerechtigkeit eine wichtige Rolle in Pedros Leben. Beharrlich, transparent, zuverlässig sind hier treffende Attribute, seine Arbeitsweise entspricht dem Gegenteil von „quick and dirty“.

Vielen Dank für den interessanten und lehrreichen Vortrag!

Alexander Oelke